Das Q-Game: Spieleentwicklung als Azubi-Projekt
Aus diesem Grund haben wir das Q-Game ins Leben gerufen – entwickelt von Azubis, für Azubis.
In der interaktiven Welt können virtuelle Arbeitsbereiche erkundet, Minigames gelöst und Punkte für den Highscore gesammelt werden. Das Ziel: jungen Talenten einen authentischen Einblick in die Ausbildung beim Q-FOX® geben.
Programmiert wurde das Spiel von Regina Kaszas und Jannis Kretzler. Beide sind Auszubildende bei der HEDGEHOG Applications AG und wissen selbst ganz genau, wie die Q-FOX® Welt tickt.
Wir haben Regina und Jannis ein paar Fragen zum Q-Game gestellt, um mehr über die Entstehungsgeschichte und Hintergründe des Spiels zu erfahren.
Regina Kaszas und Jannis Kretzler – die Entwickler des Q-Games
Wie ist die Idee zum Q-Game entstanden?
Jannis: HEDGEHOG ist innerhalb der Q-FOX® Gruppe für die Entwicklung von Softwarelösungen zuständig. Deshalb hat der Fachbereich Recruiting unseren Geschäftsführer Benedict Vogel angefragt, ob wir ein Spiel rund um das Thema Ausbildung entwickeln können. Benedict ist dann auf uns zugekommen und wir haben direkt gewusst, dass wir Lust auf das Projekt haben. Nach einem ersten Austausch über die Idee und Inhalte des Spiels, haben wir schnell mit der Umsetzung begonnen.
Was waren Eure konkreten Aufgaben und To-Dos bei der Entwicklung des Spiels?
Regina: Wir haben den gesamten Prozess der Entwicklung betreut, von der Recherche über die Auswahl der passenden Plattform und Ideenentwicklung bis zur konkreten Umsetzung des Spiels. Letzteres haben wir unter uns beiden sowie einem damaligen Praktikanten aufgeteilt.
Jannis: Regina hat sich vor allem um die Umsetzung der Hauptstory sowie um die Erstellung des ersten Prototyps mit selbstgezeichneten Grafiken gekümmert. Ich war eher für die Hintergrundsysteme und die grundlegende Logik des Spiels verantwortlich. Die enthaltenen Minigames haben wir ebenfalls untereinander aufgeteilt.
Brainstorming mit dem Q-FOX® Recruiting
Welche Phasen durchläuft so ein Projekt in der Softwareentwicklung?
Regina: Nach dem Brainstorming haben wir zunächst mit der Game-Engine Godot einen Prototypen erstellt, um einen grundlegenden Aufbau zu haben. Im Anschluss gab es regelmäßige Meetings mit dem Recruiting, um deren Anforderungen und Ideen aufzunehmen und schrittweise umzusetzen. Im Laufe dieses Prozesses haben wir nach und nach die vorgefertigten Assets durch eigene Grafiken und Animationen ausgetauscht.
Kanntet Ihr Euch bereits vorher im Bereich Spieleentwicklung aus?
Regina: Wir wurden zu Beginn des zweiten Lehrjahres mit dem Projekt beauftragt. Deshalb hatte ich zwar ein bisschen Grundlagenwissen, aber noch null Erfahrung in Richtung Spieleentwicklung.
Jannis: Ich habe mal privat etwas in die Richtung gemacht, aber das war schon ein paar Jahre her und viel weniger komplex. Wir haben uns vieles selbst beigebracht, was oft so im Berufsfeld der Softwareentwicklung ist. Hilfreich waren dabei z.B. auch YouTube-Tutorials.
Welche Herausforderungen gab es bei der Programmierung?
Regina: Abgesehen davon, dass es für uns das erste programmierte Spiel war, ging es vor allem darum, die Arbeit im Team zu synchronisieren. Wir haben aus verschiedenen Richtungen gearbeitet – der eine vom Anfang her, der andere vom Ende – und das mussten wir schließlich zusammenführen. Außerdem war herausfordernd, dass wir die konkrete Story inkl. Text erst kurz vor Schluss bekommen haben. Also mussten wir die Logik und einzelnen Stationen so bauen, dass sie auch noch kurzfristig angepasst werden konnten.
Selbstprogrammierte Minigames im Q-Game
Wie ließ sich das Projekt zeitlich mit eurer Ausbildung vereinbaren?
Jannis: Die Programmierung ließ sich mit der Ausbildung gut vereinbaren, denn wir haben viel Zeit für das Projekt bekommen und durften während der Praxisphasen den Schwerpunkt darauflegen. Mittlerweile wäre das schwierig, weil wir nun auch sehr involviert in andere Projekte sind.
Der Charakter-Editor als Highlight
Worauf seid Ihr beim Q-Game besonders stolz?
Regina: Ich bin vor allem auf unsere selbst erstellten Grafiken und Animationen sehr stolz. Wir haben zwar teilweise auch vorgefertigte Assets benutzt, aber doch auch viele selbst in der Open-Source-Software Pixelorama designt.
Jannis: Mein Highlight ist der Charakter-Editor zu Beginn des Spiels, mit dem man seinen Charakter selbst gestalten und z.B. Haarfarbe oder Kleidung auswählen kann. Außerdem fand ich es klasse, das Q-Game dann auch live auf unserem Arcade-Automat spielen zu können.
Spieleentwicklung als praxisnaher Einstieg in die IT-Ausbildung
Das Q-Game zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig und praxisorientiert moderne Softwarentwicklung sein kann – insbesondere als Teil einer IT-Ausbildung.
Von der ersten Idee über Prototyping und Programmierung bis hin zu Grafikdesign und Storytelling haben Regina und Jannis alle Phasen eines echten Softwareprojekts durchlaufen.
Dabei wurde nicht nur technisches Know-how aufgebaut, sondern auch Teamarbeit, Problemlösungskompetenz und eigenständiges Lernen gefördert.
Wir bedanken uns bei Regina und Jannis für das Interview und ihren tollen Einsatz bei der Entwicklung des Spiels!
Neugierig geworden? Das Q-Game ist auf der Karriereseite der Q-FOX® Gruppe in der Desktop-Version abrufbar.
FAQ
Spieleentwicklung in der IT-Ausbildung umfasst die Konzeption, Programmierung und Gestaltung digitaler Spiele als praxisnahes Lernprojekt. Azubis erwerben dabei wichtige Kenntnisse in Softwareentwicklung, Game-Engines, Logik, Grafikdesign und Teamarbeit – ähnlich wie in realen IT-Projekten.
In der Spieleentwicklung kommen je nach Projekt unterschiedliche Technologien zum Einsatz. Häufig genutzt werden Game-Engines wie Godot oder Unity sowie Programmiersprachen wie GDScript, C# oder JavaScript. Ergänzend werden Grafik- und Animations-Tools verwendet, um eigene Assets zu erstellen.
Spieleentwicklung ist ideal für Azubi-Projekte, da sie viele Disziplinen der Softwareentwicklung vereint. Von der Planung über die technische Umsetzung bis zur kreativen Gestaltung lernen Auszubildende praxisnah, wie komplexe IT-Projekte strukturiert und im Team umgesetzt werden.
Spieleentwicklung fördert nicht nur technisches Know-how, sondern auch Kreativität, analytisches Denken und Problemlösungskompetenz. Für IT-Nachwuchskräfte ist sie ein motivierender Einstieg in die Softwareentwicklung und bietet gleichzeitig einen realistischen Einblick in spätere berufliche Aufgabenfelder.
Kontakt
Lassen Sie uns Ihr Anliegen per Mail zukommen und wir melden uns umgehend bei Ihnen. Sollten Sie einen persönlichen Rückruf wünschen, geben Sie gerne Ihre Telefonnummer an. Selbstverständlich erreichen Sie uns auch telefonisch unter +49 721 201 202 700.
